Aktuelles aus Kirche und Kloster

Les.: Ez 18,25-28  In Ez 18 geht es um Schuld und Verantwortung. Jeder hat sein Tun und dessen Forlen zu verantworten. Die Möglichkeit, den falschen Weg zu gehen, besteht. Aber die Möglichkeit umzukehren und den Weg des Lebens einzuschlagen ist die, die von Gott gewollt ist. ER ist ein Gott des Lebens und will, dass auch der Mensch leben kann und (gutes) Leben hat.
Ev.: Mt 21,28-32  Die Geschichte von den sog. "ungleichen" Söhnen. Nach unserem Text (Neue Einheitsübersetzung 2017) sagt der erste Sohn zuerst "nein", dann aber geht er in den Weinberg. Der Zweite Soh hingegen sagt "ja", geht aber nicht. In der früheren EÜ (1980) war es genau umgekehrt. Der Grund sind die handschriftlichen Belege. Die jetzige Version ist handschriftlich auch sehr gut bezeugt. Welche der Übersetzer zugrunde legt, bleibt letztlich seine (mehr oder weniger) begründete Entscheidung. Wie immer: Ein Zielpunkt der Geschichte besteht darin zu zeigen: Ein anfängliches Nein kann durch Umkehr und Einsicht zu einem Ja werden. "Hohepriester und Älteste" haben sich nicht zum "Ja" durchringen können, wohl aber  "Zöllner und Dirnen".

Wir feiern heute um 10.00 Uhr einen feierlichen Gottesdienst zu Ehren des hl. Hieronymus.

Er ist der Patron unserer Kirche, sein Fest wird am 30. September begangen. Heuer sind es genau 1600 Jhre seit seinem Todestag: Er verstarb in Betlehem im Jahre 420 n.Chr. Sein bedeutendstes Verdienst ist die Übersetzung der hebräischen bzw. griechischen Bibel in die lateinische Sprache. Diese Übersetzung (die sog. Vulgata) war / ist die Grundlage aller lateinschen Bibelübersetzungen bis heute.

Das Ordinarium der Messe: Joann Georg Albrechtsberger (+1809) Messe in D-Dur. Gestaltung durch ARS MUSICA, Gesamtleitung: Thomas Dolezal

Spätgottesdienst wie üblich: 11.15 Uhr

Dienstag, 29. September: Fest der hll. Erzengel

Mittwoch, 30. September: Fest des hl. Hieronymus. Gottesdienstzeiten wie an den Werktagen

Donnerstag, 01. Oktober: Fest der hl. Theresia vom Kinde Jesu

Freitag, 02. Oktober: Fest der hll. Schutzengel; Herz-Jesu Freitag

Samstag, 03. Oktober: Im Rahmen der hl. Messe um 16.30 Uhr feiern wir den "Transitus", den Heimgang unseres hl. Vaters Franziskus. Wir würden uns freuen, wenn nach Maßgabe der Situation wir doch "viele" Kirchenbesucher-innen begrüßen dürften. Der "Transitus" wird zusammen mit den Schwestern und Brüdern des OFS (Dritten Ordens) gestaltet.

Wir wünschen unseren Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesuchern Gottes Segen und eine gute Woche!

 

Les.: Jes 55,6-9  Gote stehen Wege und Möglichkeiten offen, die für uns nicht einmal denkbar sind. Immer ist er der Größere, er entzieht sich jedem Kalkül und jeder menschlichen Berechnung.
Ev.: Mt 20,1-16  Diese Geschichte von den letzten Arbeitern im Weinberg, die ebenso viel bekommen wie die ersten, die dejn ganzen Tag gearbeitet haben, klingt immer anstößig und das nicht ganz zu Unrecht. Aber sie will in einer überspitzten Weise klar machen: Gottes Barmherzigkeit (wie sein Tun überhaupt) ist menschlich nicht verhandelbar. Er kann seine Liebe ausschütten, wie er mag und für wen er mag.

Montag, 21. September: Fest des hl. Apostels und Evangelisten Matthäus

Mittwoch, 23. September: Gedenktag des hl. Padre Pio

Donnerstag, 24. September: Gedenktag der hll. Rupert und Virgil (Salzburg!)

Freitag, 25. September: Gedenktag des hl. Nikolaus von der Flüe

AVISO:

Am Sonntag, 27. September, feiern wir um 10.00 Uhr einen feierlichen Gottesdienst zu Ehren unsres Kirchenpatrones Hieronymus (30. September). Die musikalische Gestaltung erfolgt durch Mag. Thomas Dolezal

 

24. Sonntag im Jahreskreis / A (13. September 2020)

Les.:  Sir 27,30 - 28,7  Der weise Sirach aus dem 2. Jh. v.Chr. kommt bereits zur Einsicht: in Rache und Zorn zu verharren bringt eine Gemeinschaft nicht weiter. Es ist angebracht und notwendig Nachsicht zu haben und zu verzeihen. Er liefert zugleich eine tiefere Begründung mit... weiterlesen

23. Sonntag im Jahreskreis A (06. September 2020)

Les.:   Ez 33,7-9  Der Prophet Ezechiel lebt in einer Gesellschaft (6. Jh. v.Chr.), in der Korruption und Unrecht (vor allem auf Seiten der Mächtigen) an der Tagesordnung sind. Er weiß sich von Gott her beauftragt, Unrecht und Ausbeutung beim Namen zu nennen und die Schuld... weiterlesen

22. Sonntag im Jahreskreis / A (30. August 2020)

Les.:  Jer 20,7-9  Es ist ein inständiges Gebet des großen Propheten Jeremia: Er steht ganz und gar im Dienst JHWHs, hat rundherum nur Misserfolg, er muss sogar um sein Leben bangen. Da kommt der Zeitpunkt, wo er alles "hinschmeißen" möchte - und doch: er kann ... weiterlesen

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