Aktuelles aus Kirche und Kloster

Les.:  Jes 55,10-11  Die beiden Verse stehen am Ende jener Textreihe, die den Gefangenen  in Babylon die neue Zukunft der Heimkehr ankündigt. Manche zweifelten freilich an dieser Ankündigung. Für die formuliert der Prophet noch einmal zusammenfassend: Das WORT des Herrn wirkt und setzt sich durch. Wie der Regen auf die Erde fällt und Nässe (damit Wachstum) bewirkt, so sicher wirkt das einmal gesprochene Wort Gottes.
Ev.: Mt 13,1-23  Das sog. Gleichnis vom Sämann ist uns allen geläufig. Es dreht sich eigentlich um die vierfachen Ackerboden, auf den der Same fällt. Nur dort, wo der Same sich entfalten kann, kann er sprossen und keimen. So ist es auch mit dem Wort Gottes: es braucht einen fruchtbaren Boden, damit es wirken kann. Dahinter steht natürlich die Erfahrung (von damals wie heute), dass es Enttäuschung gibt, oftmals vertane Liebesmüh, weil Menschen (wir ?) nicht bereit sind, wirklich offen zu sein für den Anruf Gottes.


Mittwoch, 15. Juli: Fest des hl. Bonaventura. Er war ein tief denkender, von der Liebe Gottes her geprägter Franziskaner und neben Thomas von Aquin der große Theologe des Mittelalters. Weil er es verstand, dem jungen Orden auch die notwendige Struktur zu verleihen, wird er gerne als der zweite Stifter des Ordens bezeichnet. Kurz nach dem Abschluss des Konzils von Lyon, an dem er maßgeblich beteiligt war, starb er im Alter von 53 Jahren im Jahre 1274.

Donnerstag, 16. Juli: Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berg Karmel. In der nachchristlichen Zeit versammelten sich auf diesem berühmten Berg (Prophet Elia) immer wieder verschiedene Eremitengruppen, die sich dann im Mittelalter unter dem besonderen Schutz der Gottesmutter gestllt haben. 1210 (zur Zeit des hl. Franziskus) wurde durch die Berstätigun einer Ordensregel daraus der Orden der Karmeliter (auch in Wien!).

AVISOAm Sonntag, 19. Juli, ist um 15.30 Uhr Sühneandacht und hl. Messe des RSK.

Der neue ANTONIUS  ist da:

Les.: Sach 9,9-10  Es gibt im Verlaufe der atl. Texte eine deutliche Linie einer "Entmilitarisierung" der Vorstellung vom königlichen Messias. Der Text der Lesung ist ein sehr wichtiges Beispiel: Der königliche Heilsbringer (Messias) tritt nicht mehr mit Macht (im Sinne der Vernichtung der Feinde) auf, sondern als einer, dem selber Rettung zuteil geworden ist: ein demütiger und gerechter. Er hat einen Esel zum Reittier und symbolisiert damit den Frieden (im Gegensatz zum Pferd, das Kampf und Krieg symbolisiert). Es ist nur zu begreiflich, dass das NT diese Stelle aufnehmen und mit Jesus identifizieren konnte.
Ev.: Mt 11,25-30  Der Lobpreis Gottes ist eine Grundform jüdischen Betens. Er gilt dem Gott, der sich besonders derer annimmt, die in den Augen der Welt nichts oder wenig gelten. Gerade sie sind eingeladen und dürfen kommen, da sein Joch leicht ist.

Montag, 06. Juni: Gedenktag der hl. Maria Goretti

Freitag, 10. Juni: Fest des Sel. Engelbert Kolland. Er ist der zweite Patron unserer Franziskanerprovinz Austria. Engelbert stammt aus dem Zillertal (Ramsau bei Zell a. Ziller), schloss ich in Salzburg den Franziskanern an und wirkte als sehr begabter junger Mann in der Mission des Hl. Landes. Bei einem Drusenaufstand im Jahre 1860 in Damaskus wurde er um des Glaubens willen getötet.

Samstag, 11. Juni: Fest des hl. Benedikt von Nursia (480 - 547). Er gilt als der Begründer des abendländischen Mönchstum (Benediktinerregel). Papst Paul VI. hat ihn zum Schutzpatron Europas erklärt.

Wir wünschen alles Gute und Gottes Segen für die kommende Woche !!!

Wöckerl Orgel Präsentation jeden FREITAG, 14.00 - 14.45 Uhr

 

 

13. Sonntag im Jahreskreis / A (28. Juni 2020)

Les.: 2 Kön 4,8-16a*  Es gibt eine Reihe von Legenden, die um die Gestalt des Propheten Elischa (Nachfolger des Elija) kreisen. Im heutigen Text wird erzählt, wie er seine Dankbarkeit seiner Gastgeberin zum Ausdruck bringt: Der kinderlosen Frau wird ein Sohn verheißen. Da... weiterlesen

12. Sonntag im Jahreskreis / A (21. Juni 2020)

Les.: Jer 20,10-13  Es handelt sich um einen Abschbitt aus den sog. "Bekenntnissen" des Propheten Jeremia. Er hatte es zeitlebens schwer seinem Auftrag (Eintreten für die rechte Gottesbeziehuhng, Forderung von sozialer Gerechtigkeit) nachzukommen. Seine eigene Familie und seine Ve... weiterlesen

11. Sonntag im Jahreskreis / A (14. Juni 2020)

!Les.: Ex 19,2-6a  Israel ist nicht das besondere Volk wegen seiner Größe oder besonderen Tugendhaftigkeit, sondern es ist die LIEBE, die Gott zu seinem Volk hat. Sie haben eine beondere Funktion in der Welt: sie sollen die Zuwendung JHWHs zu den Menschen deutlich werden lasse... weiterlesen

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