Aktuelles aus Kirche und Kloster

Les.: Dan 12,1-3   Ähnlich wie das Buch der  Offenbarung im NT gilt das Buch Daniel im AT als Trostschrift. Den  Hintergrund bildet die Verfolgung gläubiger Juden (Verbot der religiösen Praxis) in der erstern Hälfte es 2. Jh. v. Chr. In einer mächtigen Bildsprache gibt es den Betroffenen zu verstehen, dass Gott um  diese Zeit der Not weiß (sie ist nicht einfache Willkür der gottfeindlichen Mächte) - es ist eine Zeit der Prüfung -, aber Gott selbst garantiert ein gutes Ende für seine Getreuen. Die Verfolger haben in Wirklichkeit keine Macht, vielmeht werden die Getreuen am Ende "leuchten wie die Sterne am Himmel".
Ev.: Mk 13,24-32   In der Formensprache der damaligen Welt ist die Rede vom Ende dieses Äons. Der biblisch glaubende Mensch weiß, dass alles, was sich um uns tut und was wir (nach außen hin) erleben, den Charakter der Vorläufigkeit hat. Für ihn und für uns gibt es zu guter Letzt nur eines: die Wirklichkeit (des liebenden) Gottes.
 
P. Benno - GT (*1932): Wir wünschen alles Gute, Gesundheit und Gottes     Segen !!!
 
16.30 Uhr: Sühneandacht und hl. Messe des RSK
 
Montag, 19. November: Gedenktag der hl. Elisabeth von Thüringen
 
Dienstag, 20. November: Gedenktag des sel. Liberat Weiß, er war Mitglied der Österr. Franziskanerprovinz (Graz), er starb als Martyrer in Äthiopien (1716). Er ist zweiter Provinzpatron unserer Österreichischen Franziskanerprovinz.
 
Mittwoch, 21. November: Gedenktag unserer lieben Frau von Jerusalem
 
Donnerstag, 22. November: Gedenktag der hl. Cäcilia
 
Nächster Sonntag:
Hochfest CHRISTKÖNIG
 
 
Les.: 1 Kön 17,10-16  Die Anekdote hört sich zunächst seltsam an. Was will der Prophet von der armen Frau, die selber nichts mehr hat. Die Zielrichtung freilich geht woanders hin und will sagen: Wer bereit ist voll Vertrauen auch noch das Letzte zu geben, wird nicht enttäuscht. Denn gerade dann erweist sich Gott als ungemein großzügig. Solche Erfahrungen gibt es bis zum heutigen Tag, logisch verhandelbar sind sie freilich nicht.
Ev.: Mk 12,41-44  Die Episode von der armen Witwe schlöägt in dieselbe Kerbe wie die Lesung aus dem AT. Das Wenige, gar Letzte, von Herzen Gegebene zählt vor Gott mehr als das im Überfluss Gegebene. Der Grund ist der: Der wirklich Arme ist immer ein Angewiesener, der allein aus dem Verrauen auf Gott sein Leben leben kann.
 
Heute ist der Gedenktag des hl. Martin von Tours.
 
Dienstag, 13. November: Gedenktag des hl. Stanislazs Kostka, der in Wien gelebt hat. Seine Wohnung, heute eine Kapelle, ist an diesem Tag zum Besuch geöffnet (Kurrentgasse 2).
17.30 - 19.00 Uhr: P. Benno - Bibelgespräch im FORUM
 
Donnerstag, 15. November: Fest des hl. Leopold. Er ist der Patron unserer
Österreichischen Franziskanerprovinz.
 
Samstag, 17. November: Tag der Armen. 16.00 feierlicher Gottesdienst im Stephansdom mit Kardinal Schönborn.
 
Um 19.00 Uhr in der Kirche:
Großes Konzert des Franziskanerchores Bratislava.
Es werden Werke franziskanischer Komponisten präsentiert.
Wir laden unsere Kirchebesucherinnen und Kirchenbesucher ganz herzlich dazu ein!
 
 
 Nächster Sonntag (18. Nov.): 16.30 Sühneandacht und Gottesdienst des RSK
 
 
 

31. Sonntag im Jahreskreis / B (04. November 2028)

Les.:   Dtn 6,2-4 Das "Höre Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig..." ist das große Bekenntnistext der Bibel des AT wie des NT. Er ist nicht nur das Bekenntnis zum einen Gott (Monotheismus), sondern das Bekenntnis der Liebe zu diesem Gott - er ist, in der Sprache der Lieb... weiterlesen

30. Sonntag im Jahreskreis / B (28. Oktober) 2018

Les.: Jer 31,7-9  Man bezeichnet die Kap. 30 und 31 gerne als "Trostschrift" des Jeremia. Gerade in der elenden und hoffnungslos scheinenden  Situation spricht der Prophet vom heilenden Eingreifen Gottes. Dass  die "Schwächeren" der Gesellschaft (Blinde, Lahme, Schwangere... weiterlesen

29. Sonntag im Jahreskreis / B (21. Oktober 2018) - Weltmissionssonntag

Les.: Jes 53,10-11 Die Rede vom Gottesknecht stellt ein Spezifikum im Alten Testament dar. Sie steht wohl am Ende einer Entwicklung: Mehr und mehr hat man erfahren, dass nicht Macht und Gerwalt die Mittel sind, die "Frieden" bringen, sondern Anteilnahme und Solidarität. Ev.: Mk ... weiterlesen

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