Aktuelles aus Kirche und Kloster

Les.: Ex 32,7-14 m. A.  Die Episode spielt zur Zeit der Wüstenwanderung: Mose ist auf dem Berg, das Volk wendet sich von JHWH ab und feiert ein Fest zu Ehren des "Baal" (Fruchtbarkeitsgott), sie gießen sich das "goldene Kalb" (eig. eine Stierfigur). Die Reaktion JHWHs ist entsprechend - in seinem "Zorn" will er das Volk vernichten. Mose springt in die Bresche, auf seine Fürbitte hin, wendet sich JHWH wieder seinem Volk zu. Das hier gezeichnete Gottesbild ist sehr anthropomorph (mit menschlichen Zügen) gestaltet. Aber mit diesem Vokabular will der Verfasser zeigen: Gott ist einer, der vom Tun und Lassen des Menschen betroffen ist, der mit dem Menschen auch "leidet" und "erleidet".
Ev.: Lk 15,1-32  Die Geschichte vom "Barmherzigen Vater" ist ein Höhepunkt im Lk-Evangelium, in der Bibel insgesamt. Nirgendwo ist Gott mitfühlender und barmherziger gezeigt als hier. Nicht umsonst mag in der sog. lk Feldrede als zusammenfassendes Motto gelten: "Seid barmherzig, wie auch euer  Vater barmherzig ist!" (Lk 6,36)
 
Heute: Ab 15.00 Uhr im DOM der zweite Tag der großen MARIA NAMEN FEIER mit anschließender Prozession. Alle einzelnen Informationen entnehmen Sie bitte den Flyers bzw. den Plakaten!
 
Dienstag, 17. September: Fest der Wundmale des hl. Franziskus. Franz v. Assisi empfing im Jahre 1224, als er längere Zeit in der Einsamkeit des Berges La Verna verbrachte, auf wunderbare Weise die Leidensmerkmale Jesu. So wurde er seinem geliebten Herrn und Meister auch nach "außen" hin ähnlich.
 
Samstag, 21. September: Fest des hl. Evangelisten Matthäus
 
Der FRANZISKUS-KIRTAG am letzten Sonntag war ein wunderschönes Fest. Das Wetter war - Gott sei Dank! - ausgezeichnet. Schon der Gottesienst um 10.00 Uhr war sehr gut besucht wie dann auch der KIRTAG im Klosterhof. Am Abend wurde ein Erlös etwas über 7.000,-- € errechnet, eine erstaunliche Summe zugunsten der Armen.
Wir sagen den Veranstaltern, allen Helferinnnen und Helfern und allen Besucherinnnen und Besuchern ein ganz großes DANKE und VERGELT'S GOTT!!!
 
 
 
 
Les.:  Weish 9,13-19  "ich weiß, dass ich nichts weiß", lautet der berühmte Satz des Sokrates. Diese Erfahrungen formuliert auch der biblische Autor des 1. Jh. v. Chr. In einer Zeit, in der das "Wissen" explodiert, wird die Frage nach einer Orientierung, nach dem, was wirklich trägt, umso dringlicher. Für den atl. Schreiber ist es die "Weisheit", letztlich die von Gott geschaffene Ordnung der Welt - in ihr und auf Gott hin hat der Mensch in all seiner Begrenztheit und Unzulänglichkeit Bestand.
Ev.:  Lk,14-25  Die Nachfolge Jesu ist nicht das Ergebnis eines blinden Enthusiasmus. Selbstverständlich ist sie in erster Linie Beziehung, aber das Kalkül und die Vernunft haben sehr wohl einen angemessenen Platz. Wir müssen auch Antwort und Rechenschaft geben von dem und über das, was wir glauben und was unser Leben ausmacht.
 
 
Donnerstag, 12. September: Fest Mariä Namen
 
Samstag, 14. September: Fest der Kreuzerhöhung
 
SAMSTAG UND SONNTAG (14. / 15. September) findet die jähliche große
MARIA NAMEN FEIER
statt. 
 
Sie steht heuer unter dem Motto: "Eine stille Kraft zur Veränderung der Welt"
 
Beginn jeweils um 15.00 Uhr im Stephans DOM
 
Flyer und Informationsmaterila liegt in der Kirche auf.
 
 
 
 

22. Sonntag im Jahreskreis / C (1. September 2019)

Les.: Sir 3,17-29 m. A.  Der Weisheitslehrer (der Sohn des Sira) des 1. Jh. v. Chr. rät zur "Bescheidenheit". Nicht um Kleinmachen oder Duckmäusertum handelt es sich, vielemhr geht es um eine geerdete, gesunde Selbsteinschätzung, die weiß dass so vieles, das meiste i... weiterlesen

21. Sonntag im Jahreskreis / C (25. August 2019)

Les.: Jes 66,18-21 Am Endes des Buches Jes öffnet sich der Blick in die Weite: Alle Völker werden / sollen von der "Herrlichkeit" (dem Wirken) JHWHs hören. Sie alle werden zu dem einen Volk gehören. Diese Öffnung zu allen Völkern hin ist ein wesentlicher Schritt ... weiterlesen

20. Sonntag im Jahreskreis / C (18. August 2019)

Les.: Jer 38,4-6.8-10   Jeremia (7./6. Jh.) hat immer wieder gewarnt, sich gegen den König von Babel aufzulehnen. Dies würde die Eroberung der Stadt Jerusalem zur Folge haben. Als unliebsamer Mahner wurde er in die Zisterne geworfen, wo ein Überleben fraglich schien. ... weiterlesen

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