Aktuelles aus Kirche und Kloster

OSTERNACHT (11. April 2020)

Die Feier der Osternacht gehört bereits zum Ostersonntag. Sie ist der Höhepunkt des liturgischen Jahres, sie ist die Feier der großen Wende:

- vom Dunkel zum Licht
- von der Knechtschaft in die Freiheit
- vom Tod zum Leben

Die Feier beginnt mit dem Entzünden der Osterkerze (sie ist ein Symbol für Christus). Sie wird im "Exultet" ("Frohlocket") besungen, ein Preislied auf das Licht, das uns durch Christus geschenkt wurde.
Die Lesungen verweisen uns zurück auf die Geschichte und auf die Zusagen Gottes: Im Zentrum steht die Geschichte der Befreiung Israels aus der Knechtschaft in Ägypten - die in der Bibel geschilderten Ereignisse sind längst geschichtlich überhöht, sind zu einem allgemeinen Typus geworden: Befreiung und Leben ist das Ziel der Geschichte Gottes mit den Menschen.In Christus, als dem Auferstandenen, hat Gott das entscheidende Zeichen gesetzt (vgl. heuer im Beethovenjahr - das Trompetensignal im "Fidelio"): Auferstehung und Leben.

Das alles realisiert sich uns, die wir dabei sind: Deswegen erfolgt in der Liturgie die Erneuerung des Taufversprechens, des Beginns unserer geschenketen Freiheit in Christus.

Zurecht erfüllt diese Nacht der Ruf "Christus ist erstanden!" Halleluja !!!

Versuchen Sie diese Feier in Ihrem privaten Kreis mitzuvollziehen und nehmen Sie die Medien zu Hilfe, die Ihnen angeboten werden.
Um 20.15 Uhr wird in ORF III (TV) die Feier der Osternacht aus dem Stephansdom übertragen. Feiern Sie mit! Wichtig ist es, mit dem ganzen Herzen dabei zu sein.