Aktuelles aus Kirche und Kloster

5. Sonntag in der Osterzeit (10. Mai 2020)

Noch etwas Geduld - noch dürfen wir nicht zusammen feiern. Am nächsten Sonntag (17.05.) wird es anders sein!

Les.: Apg 6,1-7  In der Ur-Gemeinde in Jerusalem kommt es zu Konflikten. Es gibt dort christlich gewordene Juden aus dem Stammland (Palästina), die hebräisch sprechen, und solche aus den umliegenden Ländern (Diaspora), die griechisch sprechen. Die Witwen der "Zugereisten" werden / fühlen sich bei der täglichen Versorgung benachteiligt. Leider ist die Größe der Gemeinde kaum abzuschätzen. Man geht im Allgemeinen von einer Größe von etwa 500 Personen als unterste Grenze aus, die natürlich auch ein x-faches betragen kann. Die Zwölf, die das Sagen haben, entscheiden: Es werden passende Leute (Männer) ausgesucht, um diesem Mangel abzuhelfen. Sieben (als heilige, als vollkommene Zahl) werden genannt, sie haben alle griechische Namen - vielleicht weil sie für die griechisch sprechende Gruppe eingesetzt werden. Sie werden offiziell (Gebet und Handauflegung) mit ihrem Dienst (Diakonie) beauftragt. Wenngleich man später die sog. "Diakone" mit diesen Sieben in Verbindung bringt, kommt in unserem Text die Bezeichnung Diakon nicht vor. Wichtig ist: Konflikte, die es gibt, werden angesprochen, dann wird eine Lösung gefunden - und das Wort Gottes kann sich frei entfalten.
Ev.: Joh 14,1-12  Die Abschiedsreden Jesu im Joh (13-17) haben ein besonderes Gewicht. Furcht, Angst und Unsicherheit sind Komponenten, die unser Leben ständig begleiten und bestimmen. Deswegen steht als Ausgang des heutigen Evangeliums der Satz "Euer Herz lasse sich nicht verwirren." Der Glaubende darf wissen, dass er bei Jesus gut aufgehoben ist, dass er Heimat und Wohnung findet in diesem und in jenem Leben. Jesus ist ja nicht irgendeiner, sonder er ist der, in dem der Vater selber sichtbar wird und in dem der Vater selber spricht und handelt - er ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben".

Heute ist Muttertag:
Wir wünschen allen Müttern, Eltern und Großeltern, alles Gute und den besonderen Segen. Viele von ihnen haben es in diesen Tagen besonders schwer. Wir nehmen sie alle mit in unser Gebet.

 

ACHTUNG

Am Samstag, 16. Mai 2020, feiern wir um 16.30 Uhr gemeinsam die Vorabendmesse zum Sonntag.

Es gilt Abstand zu halten, Mundschutz zu verwenden. In jeder Bank an den Rändern je eine Person (ausg. Ehepaare und Kinder) und je eine Person in den aufgestellten Sesseln. Das ergibt grob max, 70 Personen. Es gibt ausnahmslos nur Handkommunion. Die Gottesdienstfeier wird würdig, aber zeitlich kurz gehalten, damit die Besucherinnen und Besucher wegen des Mundschutzes auch nicht überfordert werden.

Wenngleich Einschränkungen bestehen und gefordert sind, freuen wir uns darauf, wieder gemeinsan feiern zu können.

Sonntag, 17. Mai: Hl. Messen um 08.45; 10.00 und 11.15 Uhr

Am Nachmittag um 16.30 Uhr - hl. Messe des RSK mit P. Benno

Wir wünschen eine gute Woche !!!