Aktuelles aus Kirche und Kloster - Archiv

28. Sonntag im Jahreskreis / A (11. Oktober 2020)

Les.: Jes 25,6-10a  Der Text der heutigen Lesung ist dert sog. Jesaja-Apokalypse entnommen. Es ist ein Blick auf die End-Zeit. Gerade in schlechten Zeiten und in Krisen fragen sich die Menschen: Wie get es weiter? Was steht uns bevor? Die prophetische Stimme ist davon überzeugt: Wie immer die Situation aussieht, das Ende wird gut sein. Eine sprachliche Möglichkeit dies zum Ausdruck zu bringen, ist das Bild von einem Festmahl (auf dem Hintergrund der realen kargen Verhältnisse). Es gibt nicht nur Bestes zum Essen und zum Trinken, sondern es wird auch kein Leid mehr geben, sogar - das unabwendbare, grausame Übel - der Tod wird nicht mehr sein. Das ist die Hoffnung, die uns geschenkt ist, denn der HERR ist alles in allem.
Ev.: Mt 22,1-14 Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl nimmt den Gedanken der atl. Lesung auf. Alle sind zum Hochzeitsmahl geladen, allen wendet Gott seine Liebe zu, alle dürfen mit dem König feiern. Aber - da gibt es eine Einschränkung. Sie besteht wohl darin, dass die Geladenen sich die Einladung verscherzen können, wenn sie zwar das "Mahl" wollen, aber den König und sein Programm gering schätzen oder gar ablehnen. Ads Angebot steht, aber es muss mit ganzem Herzen angenommen werden.

Der nächste Sonntag ist WELTMISSIONSSONNTAG. Ein Mitbruder aus Syrien wird in den Gottesdiensten von der Lage der Christen und der Franziskaner in seiner Heimat berichten. Er ist Pfarrer der syrischen Hafenstadt Latakia (über 400.000 Einwohner).

Wir wünschen unseren Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesuchern sowie allen Freunden von Kirche und Kloster
eine gesegnete und gute Woche !!!