Aktuelles aus Kirche und Kloster - Archiv

2. Sonntag nach Weihnachten (3. Jänner 2021)

Evangelium:  Joh 1,1-18
"Im Anfang war das Wort..." so beginnt dieser berühmte Prolog des Johannesevangeliums. Die Evangelisten Mt und Lk stellen an den Anfang ihrer Evangelien die Geschichten von der und um die Geburt Jesu und verkünden damit den HörerInnen, w e r  dies Kind ist. Es ist der "Messias, der Retter der Welt" und "er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen". Joahannes macht es auf seine Weise: Dieses Kind war immer schon bei Gott, es ist mit Gott in einer so innigen Beziehung verbunden, das zurecht gesagt werden kann - in ihm ist Gott Mensch (Fleisch) geworden. Die unendlliche Liebe Gottes wird greifbar und fassbar in der Gestalt eines Menschen (Kindes). Und wir - wir, die wir ihn aufnehmen, gehören ganz und gar zu ihm.

Mittwoch, 06. Jänner: Fest der ERSCHEINUNG DES HERRN - die Gemeinschaft der Kirche feiert an diesem Tag das Sich-Zeigen (Epiphanie - Erscheinen) des Kindes: zunächst waren es die Hirten (das eigene Volk) und jetzt sind es die Magier aus dem Osten, die gleichsam die Menschheit der ganzen Welt vertreten. Das Kind ist für alle Menschen gekommen.
Im Brauch des Sternsingens wird dieser Gedanke lebendig, gerade darin, dass verschieden-farbene "Kömnige" auftreten. Bei diesem Kind haben sie alle Platz, da spielt Hautfarbe, Alter und Herkunft keine Rolle.

Liebe Schwestern und Brüder!
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Für diese Mühe und diese Hilfen sei ihnen auch aufrichtig gedankt und "Vergelt's Gott" gesagt.

Wir wünsche Ihnen einen gesegnetes Sonntag und einen gesegneten Feiertag.