Aktuelles aus Kirche und Kloster - Archiv

2. Sonntag im Jahreskreis / B (17. Jänner 2021)

Evangelium: Joh 1,35-42 Johannes der Täufer verweist auf Jesus: Er ist das "Lamm Gottes". Bei diesem Bildwort denkt der damalige Leser an den Gottesknecht, der gesandt ist die Botschaft Gottes an sein Volk und an die Menschen zu bringen, zugleich aber auch an die Hingabe und Wehrlosigkeit eines Lammes (Jes 53,7). Damit wird Jesu Sendung umrissen: Er bringt die "gute Nachricht" von Gott als einer, der letztlich als wehrloses Opfer endet - freilich nicht in diesem Ende bleibt. Andreas und der andere Jünger  lassen sich auf das Wort Jesu ein: "Kommt und seht!" Das ist auch die Botschaft an uns - sich einlassen auf sein Wort!!!

Andreas, der Bruder des Simon Petrus, wird als "Jünger", Schüler des Johannes genannt, der seinen Bruder Petrus erst auf Jesus als den "Messias" hinweist. Das steht freilich in Spannung mit der synoptischen Tradition von der ersten Jüngerberufung (vgl. Mk 1,16-20).

Der 17. Jänner ist auch Gedenktag des hl. Antonius des Einsiedlers, der als der Begründer es Mönchtums gilt.

Der heutige Sonntag wird auch als der Tag des Judentums begangen, den der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich im Jahr 2000 eingeführt hat. Es sollten sich die ChristInnen in besonderer Weise ihrer Wurzeln im Judentum und ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden, zugleich aber auch an alle Unmenschlichkeit und alles Unrecht an Juden gedacht werden.

Mit dem 18. Jänner beginnt die Gebetswoche für die Einheit der Christen und endet mit dem 25. Jänner, dem Fest der Bekehrung des hl. Paulus.

INFOS zu Corona-Massnahmen

Eben (14.01.2021) hat uns eine offizielle Information von GV Krasa erreicht, der im Namen der Erzdiözese mitteilt, dass die derzeitigen Maßnahmen - also keine öffentlichen Gottesdienste - bis 24. Jänner verlängert werden. Es besteht die Hoffnung, dass an diesem Sonntag, 24. Jänner 2021, wieder gemeinsame Gottesdienste gefeiert werden können.

Wir können Ihnen und uns selber nur MUT zusprechen und versuchen in Gelassenheit und Vertrauen auf Gott die Zeit durchzuhalten. Ich schließe mich dem Schlusssatz des Herrn GV Krasa an und gebe ihn gerne an Sie alle weiter:

Ich weiß aus vielen Mails, Gespräche und aus eigener Erfahrung, wie mühsam und belastend es ist, unter diesen unsicheren und schwer planbaren Rahmenbedingungen die Hoffnung nicht zu verlieren und mit Freude und Energie weiter zu arbeiten. Mir hilft in dieser Zeit die geistliche Spur, die jener Psalm legt, der im Leben des hl. Augustinus eine ganz entscheidende Rolle gespielt hat: “Du hast mir weiten Raum geschaffen in meiner Bedrängnis” (Ps 4,2).
 

Anm: Ihre bestellten und eingezahlten Messintentionen werden selbstverständlich absolviert. Wir schließen im Gebet immer auch unsere Kirchenbesucherinnen  und Kirchenbesucher ein, die nicht persönlich bei uns sein können!

pax et bonum, P. Felix und die Mitbrüder